Anfechtung der Erbausschlagung unmöglich, wenn Nachlass irrtümlich als uninteressant angesehen wurde

Ein Sohn hatte per notarieller Erklärung die Erbschaft nach seiner Mutter ausgeschlagen. Vorschnell, wie sich später herausstellte. Zwar wusste er, dass auf den Nachlassbankkonten erhebliche Geldbeträge lagen, da seine Mutter zu Lebzeiten aber immer über ihre angebliche schlechte finanzielle Situation gejammert hatte, vermutete er daneben auch Schulden und schlug das Erbe aus. Als er später erfuhr, dass der Nachlass per Saldo mehr als 100.000 Euro betrug, erklärte er die Anfechtung wegen Irrtums. (…)

Das OLG Düsseldorf (Beschluss vom 05.09 ...

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