Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln; Verwendung von gebundenen Rücklagen (§ 2 Abs 3 KapBG)

Der Jahresabschluss zum 31.03.2008 einer großen GmbH (§ 221 Abs 3 UGB) weist folgendes Eigenkapital aus: Stammkapital € 872.100,-- Kapitalrücklagen: nicht gebundene € 2,318.116,88 Gewinnrücklagen: gesetzliche Rücklage € 87.210,-- andere Rücklagen (freie Rücklagen) € 15,922.136,92 Bilanzgewinn € 34,176.020,52 (davon Gewinnvortrag € 30,541.313,56) In der Generalversammlung vom 16.12.2008 wurde das Stammkapital dieser GmbH um € 1,127.900,-- auf € 2,000.000,-- aus Gesellschaftsmitteln erhöht und dafür u.a. die im Jahresabschluss zum 31.03.2008 ausgewiesene gesetzliche Rücklage in Höhe von € 87.210,-- herangezogen. Der die Kapitalerhöhung zur Eintragung in das Firmenbuch anmeldende Vertreter der GmbH wurde auf folgende Umstände aufmerksam gemacht: Gemäß § 2 Abs 3 KapBG können nur im Jahresabschluss ausgewiesene offene Rücklagen einschließlich eines Gewinnvortrags umgewandelt werden, soweit ihnen nicht ein Verlust einschließlich eines Verlustvortrags gegenüber steht. Für bestimmte Zwecke gebildete Rücklagen können nur umgewandelt werden, soweit dies mit ihrer Zweckbestimmung vereinbar ist ...Zum vollständigen Artikel

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