Buback-Mord 1977: Verfahren gegen Becker und Wisniewski stehen vor der Einstellung

Mehr als 30 Jahre nach dem Mordanschlag vom 7. April 1977 auf Generalbundesanwalt Siegfried Bubak und seine beiden Begleiter werden auch die neuen Ermittlungsverfahren gegen die früheren RAF-Mitglieder Verena Becker und Siegfried Wisniewski voraussichtlich eingestellt werden. Es gebe keinen hinreichenden Tatverdacht für eine unmittelbare Beteiligung, erklärte der stellvertretende Generalbundesanwalt Rainer Griesbaum am Freitag auf der Jahrespressekonferenz der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe. Dabei geht es auch um Unterlagen beim Bundesamt für Verfassungsschutz, die zwei Bundesanwälte haben einsehen können. Diese Unterlagen könnten aber nicht vor Gericht verwertet werden und enthielten keine besonders wertvollen Erkenntnisse.

Verurteilt wegen des Mordanschlags auf Generalbundesanwalt Buback wurden Knut Folkerts, Christian Klar und Brigitte Mohnhaupt. Beim Komplizen Günter Sonnenberg wurde von einer Verurteilung abgesehen, weil er bereits wegen anderer Delikte zu lebenslanger Haft verurteilt worden war. Bis heute ist nicht sicher geklärt, wer die tödlichen Schüsse in Karlsruhe abgab ...

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