Wenns die trifft, die eigentlich helfen müssen

Sie werden gerufen, wenn es brennt. Sie müssen im wahrsten Sinne des Wortes, die Kartoffeln aus dem Feuer holen und gehen dort rein, wo alle anderen raus rennen. Das Risiko ist deren täglicher Begleiter. Dennoch ist das, was Feuerwehrleuten heute in Worms widerfahren ist, wohl als wahrgewordener Alptraum zu bezeichnen.
Bei einer Explosion in einer Wormser Malzfabrik ist am Sonntagmorgen ein Feuerwehrmann ums Leben gekommen. Sieben weitere Feuerwehrmänner erlitten zum Teil schwere Verletzungen, sagte ein Sprecher der Polizei. Die genaue Unglücksursache und die Höhe des Sachschadens ist noch unklar. Für die Anwohner im Wormser Norden bestehe keine Gefahr. In der Malzfabrik im Wormser Stadtteil Rheindürkheim war am Morgen gegen 06:30 Uhr ein Schwelbrand ausgebrochen. Während der Löscharbeiten ereignete sich um 09:10 Uhr die Explosion in einem Malzsilo direkt am Rheinufer. Vier Feuerwehrleute erlitten schwere Verletzungen. Die Explosion riss ein etwa zwölf mal acht Meter großes Loch in das Silo, sagte der Polizeisprecher. Bei dem getöteten Feuerwehrmann handelt es sich um einen 24-Jährigen aus Worms. Quelle: zeit.de




Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK