Gesetz: Besserer Schutz für Verbraucher angestrebt

Nicht nur Bankkunden sollen künftig besser über die Kosten von Krediten informiert werden, sondern auch bei Fernabsatzgeschäften sollen im Bereich des eCommerce einheitliche Widerrufsfristen und -folgen gelten. Zudem sieht das vom Bundeskabinett jüngst beschlossene Gesetzespaket Erleichterungen für den innereuropäischen Zahlungsverkehr vor. Das Bundeskabinett beschloss am 05.11.2008 ein Gesetzespaket zur Umsetzung zweier wichtiger Richtlinien (Verbraucherkredit, Zahlungs-dienste) sowie zur Neuordnung der Vorschriften über das Widerrufs- und Rückgaberecht. Es soll am 31.10.2009 in Kraft treten. Im Wesentlichen geht es um folgende Punkte: Verbraucherdarlehen / Leasingverträge / Teilzahlungs- und sonstige Finanzierungsgeschäfte Im Bereich des Verbraucherdarlehens sollen die Rechte von Verbrauchern gegenüber Kreditinstituten gestärkt werden. Der Gesetzentwurf sieht unter anderem vor, dass die Institute in der Werbung für Darlehen künftig alle Kosten für einen Kredit ausweisen müssen. Auf diese Weise sollen "Lockvogelangebote" unterbunden werden, die nur mit einem günstigen Zins werben, weitere Kosten aber verschweigen. Zudem sollen Banken ihre Kunden schon weit vor Vertragsschluss über die Details eines Kredits infomieren müssen. Dies erleichtere es, Angebote verschiedener Institute miteinander vergleichen zu können. Auch soll es einheitliche Formulare geben, in denen Banken Kunden über die Bedingungen von Krediten informieren müssen - dies gilt dann für die gesamte Europäische Union (EU). Vorgeschrieben werden auch neue Kündigungsfristen, wonach Verbraucher künftig unbefristete Kredite jederzeit kündigen können ...Zum vollständigen Artikel

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