Kunde muss den Widerruf wirksam erklären

Das Amtsgericht Schopfheim (Az.: 2 C 14/08) hat mit Urteil vom 19.03.2008 entschieden, dass eine E-Mail des Verbrauchers mit dem Inhalt, “Ich habe eine Rücksendung” für die wirksame Erklärung des Widerrufs nicht ausreichend ist. Das Gericht wies damit eine Klage des Käufers auf Rückzahlung des Kaufpreises gegen den Verkäufer ab.

Im Internethandel steht Verbrauchern nach § 312d Abs. 1 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) in Verbindung mit § 355 Abs. 1 BGB ein zweiwöchiges Widerrufsrecht zu. Nach dem Wortlaut des Gesetzes muss der Widerruf dabei keine Begründung enthalten. Er ist in Textform (z.B. per Brief, Fax oder E-Mail) oder durch Rücksendung der Sache gegenüber dem Unternehmer zu erklären ...

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