Arbeitsrecht: Nichtverlängerung eines befristeten Arbeitsvertrages wegen Schwangerschaft

Das Mutterschutzgesetz schützt schwangere Arbeitnehmerinnen regelmäßig vor der Kündigung ihres Arbeitsverhältnisses. Dieser Sonderkündigungsschutz steht einer Beendigung durch Befristungsablauf indes nicht entgegen. Deshalb mag sich manch ein Arbeitgeber darüber freuen, dass er das Arbeitsverhältnis befristet hat. Trotzdem ist er auch in diesem Falle nicht vor einer Klage gefeit. So hatte sich kürzlich das Arbeitsgericht Mainz mit einer schwangeren Mitarbeiterin und deren Befristungsende zu befassen:

Zum Sachverhalt:

Dem Arbeitsverhältnis der Parteien lag ein befristeter Arbeitsvertrag zugrunde. Während seiner Laufzeit wurde die Klägerin schwanger.

Anschließend forderte sie die Verlängerung des Arbeitsverhältnisses über den Befristungszeitpunkt hinaus. Dies lehnte der Beklagte ab. Daraufhin verlangte die Klägerin von ihm Schadensersatz und eine Entschädigung wegen einer Benachteiligung aufgrund ihres Geschlechts ...

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