E-Mail-Adresse gekapert - Hausdurchsuchung

Vermeintlichen Spam oder Irrläufer-Mails sollte man nicht unbeachtet lassen. Das legen die Erfahrungen von M.B. aus V. nahe. Er durfte heute eine Hausdurchsuchung über sich ergeben lassen - bloß weil jemand seine E-Mail-Adresse gekapert hat.

Sein Bericht:

Heute morgen klingelte mein Mobiltelefon. Ein Polizist war dran, er stünde in meiner Wohnung. Ob ich mal eben vorbeikommen könnte. Mein im gleichen Haushalt lebender Bruder hatte die Tür geöffnet.

20 Minuten später war ich zu Hause. Mein PC (kein Monitor, keine CDs, keine der offen herumliegenden Festplatten!) stand bereits fertig gepackt im Wohnzimmer.

Der Verdacht: Computerbetrug.

“Dem Beschuldigten wird zur Last gelegt, unter Angabe falscher Personalien, nämlich des Geschädigten X, kostenpflichtig Internetleistugen in Anspruch genommen zu haben.”

Ich folgte den Beamten auf die Wache, um dort gemeinsam mit dem Ermittler die vorliegende Akte einzusehen.

Um es kurz zu machen: Einziger “Beweis” gegen mich ist die Tatsache, dass meine eMail-Adresse “(gängiger Vorname)@gmx ...

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