Insolvenz der Göttinger Gruppe – Handlungsmöglichkeiten für Berater und Anleger

kapital-markt internt 42/07 vom 19.10.2007 - von RA Hartmut Göddecke /Siegburg Ausgangslage seit Anfang Juni 2007 Zwischen Baum und Borke, so dürfte sich wohl mancher Vermittler von Beteiligungsmodellen der Unternehmen der Göttinger Gruppe (= GG) fühlen. Ein Großteil der Vermittler hat erhebliche Summen der erzielten Provisionen in das 'Allfinanzunternehmen' gesteckt; sie sind damit ebenfalls wie ihre vermittelten Kunden geschädigte Anleger. Wie sieht die Situation für den Anleger aus und was kann der Ex-Vermittler zur Minderung des Kapitalverlustes beisteuern? Eines steht jedenfalls fest: Von den insolventen Anlagegesellschaften wird unmittelbar kein Anleger sein Geld zurückerhalten. Weder hilft ihm eine bereits ausgesprochene Kündigung noch kann er jetzt noch ein Gerichtsverfahren gegen Pleitefirmen anstrengen. Blackbox Insolvenzverfahren Für die beiden Anlagegesellschaften Securenta Göttinger Immobilienanlagen und Vermögensmanagement AG (Securenta) und Göttinger Gruppe Vermögens- und Finanzholding GmbH & Co. KGaA (GG-Holding) ist Anfang Juni 2007 Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt worden. Für Anleger, die von einem positiven Ende der Insolvenzverfahren ausgehen, empfiehlt es sich, Ansprüche zur Insolvenztabelle anzumelden. Dabei reicht es, wenn ein formloses Schreiben mit allen erforderlichen Unterlagen, die den Anspruch dokumentieren, an den Insolvenzverwalter geschickt wird. Für Securenta: Peter Knöpfel, c/o Treugarant AG, Hallerstraße 76, 20146 Hamburg, ww.treugarant.de Für GG-Holding: Prof. Ralf Rattunde, Kurfürstendamm 212, 10719 Berlin, www.leonhardt-westhelle.eu. 1 ...Zum vollständigen Artikel

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