Mainzer Richter kämpft um Platz 1 im Wettbewerb für unglaubliche Geschmacklosigkeiten

Wegen einer verbalen Anspielung auf den Hitlergruß läuft gegen einen Richter am Mainzer Landgericht ein Untersuchungsverfahren. Dabei habe es sich aber nicht um eine rassistische Bemerkung gehandelt, sagte der Mainzer Landgerichtspräsident Willi Kestel am Donnerstag. Es werde aber geprüft, ob es Konsequenzen für den Juristen gebe, der weiterhin im Dienst sei. Der Richter bedauert Kestel zufolge inzwischen die Äußerung sehr. Der Mann sei «weit davon entfernt, dem rechten Lager nahezustehen».

Die Bemerkung soll in einem Zivilprozess gefallen sein. Dabei sei es darum gegangen, ob ein Krankenhaus bei der Geburt eines türkischen Jungen einen Fehler gemacht hatte. Das Kind ist seither im Schulterbereich gelähmt. Der Vorsitzende Richter habe dabei den Anwalt gefragt, welche Beeinträchtigungen der Junge habe. Der Anwalt demonstrierte dies laut Kestel mit ausgestrecktem Arm, den er nur bis zu einer bestimmten Höhe streckte ...

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