Freie Mitarbeit: Wegen Risiken und Nebenwirkungen besser vorher um Anwalt

Eine Win-Win Situation. Beide haben was davon. Der Auftraggeber spart die Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung, der freie Mitarbeiter freut sich über ein hohes Netto. Schnell einen Vertrag für freie Mitarbeit beim Steuerberater besorgt. Besser keinen Spassverderber (Rechtsanwalt) fragen. So fangen viele Geschichten an, die am Ende doch beim Anwalt landen. Und sehr teuer werden.

Freie Mitarbeit wird nämlich dann zum Problem, wenn der freie Mitarbeiter vom Rentenversicherungsträger als arbeitnehmerähnlicher Selbständiger nach § 2 Nr. 9 SGB VI eingestuft wird. Die DRV prüft alle vier Jahre die Betriebe durch eigene Betriebsprüfer. Der Check der “Fremdarbeiten” in der Buchhaltung gehört zum Standardrepertoire, der Gesetzgeber hat die Ermittlung arbeitnehmerähnlicher Selbständiger kinderleicht gemacht. Dieser Status dürfte auf viele “freie Mitarbeiter” zutreffen ...

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