GmbH-Reform: Ein-Euro-Gesellschaft wird zulässig

Der in der vergangenen Woche vorgelegte Regierungsentwurf eines MoMiG hat für eine Überraschung gesorgt: Die Ein-Euro-Gesellschaft kommt! Ihr Stigma ist zunächst, dass sie sich nicht "GmbH" nennen darf, sondern "Unternehmergesellschaft" heißen muss mit dem Zusatz "haftungsbeschränkt". Erst wenn das Stammkapital auf die gesetzliche Mindestziffer (10 000 €) erhöht wurde, steht wahlweise der Name "GmbH" zur Verfügung. So sieht es § 5a GmbHG-E vor.

Das Etikett ist (vorerst) anders, der Inhalt jedoch ist GmbH. Die Begründung führt aus, dass alle Vorschriften des GmbHG für diese "Unternehmergesellschaft" gelten. Besondere Haftungsvorschriften oder gar ein Solvenztest für Ausschüttungen soll es nicht geben.

§ 5a Unternehmergesellschaft

(1) Eine Gesellschaft, die mit einem Stammkapital gegründet wird, das den Betrag des Mindeststammkapitals nach § 5 Abs ...

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