“Wozu habe ich damals eine GmbH gegründet?”

Manchmal merkt man erst hinterher, welche Auswirkung eine Entscheidung hat. Ein hohes Risiko geht der GmbH-Geschäftsführer-Gesellschafter ein, der die Verfahrenseröffnung beantragt - damit die Eröffnung mangels Masse abgewiesen wird.

Wer außer ihm könnte besser wissen, dass die GmbH nichts mehr hat?

Dabei werden regelmäßig die Ansprüche der GmbH gegen die Gesellschafter und gegen die Geschäftsführer übersehen. Alleine diese Ansprüche rechtfertigen nach meiner Meinung fast immer die Verfahrenseröffnung bei der GmbH, da die angebliche Wertlosigkeit der Ansprüche kaum festgestellt werden kann ohne es auszuprobieren. Und wenn man über die Dörfer geht, kommen auch sonst noch ein paar Euros für das Anderkonto zusammen.

Für den Fall, dass der Insolvenzverwalter ungemütlich ist, kann der Schuldner nach Eröffnung des Verfahrens seinen Antrag nicht zurücknehmen. (§ 13 Abs. 2 InsO).

Eine sofortige Beschwerde gegen den Eröffnungsbeschluss ist in § 34 Abs. 2 InsO zwar eröffnet. Der BGH hat mit einer Entscheidung vom 18 ...

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