Goldener Dezember bringt 18.000 EUR extra

Masseverbindlichkeiten mit weit vor Insolvenzeröffnung begründeten Gegenforderungen “zu begleichen”, das freut den Insolvenzverwalter.

Und manchmal klappt das beim Finanzamt.

Zum Beispiel bei der Sondervorauszahlung zur Umsatzsteuer. Die muss der Unternehmer leisten, damit er vom Finanzamt eine Dauerfristverlängerung erhält. Die Voranmeldungen dürfen dann einen Monat später abgegeben werden.

Die in der Regel im Februar bezahlte Sondervorauszahlung wird dann im Dezember auf die dortige Vorauszahlung angerechnet. Wie das genau geht, steht in § 48 UStDV.

Und in § 48 UStDV steht nicht, dass das in der Insolvenz des Unternehmers abweichend gehandhabt wird.

Also kann die Sondervorauszahlung auf Umsatzsteuerschulden aus dem Dezember angerechnet werden. Das ist nicht furchtbar neu. Aber schön. Vor allem wenn es in einem Verfahren damit klappt, echtes Extrageld auf dem Anderkonto zu behalten. Das ist dann ein schöner Erfolg für mich als Steuerberater.

Und der Erfolg zahlt sich für die Gläubiger aus. In diesem Fall waren es etwa 18 ...

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