Plitsch, Platsch, Bumm, Stoiber weg!

Jetzt ging es dann doch sehr schnell: Allen Durchhalteappellen zum Trotz hat der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber die Konsequenzen aus dem rapiden Verfall seines Ansehens in den letzten Tagen gezogen und erklärt, dass er von seinem Amt und auch vom Parteivorsitz der CSU am 30. September zurücktreten werde. Und zwar nicht an irgendeinem 30. September, sondern in diesem Jahr. Jetzt kann der bayerische Rundfunk den politischen Nachruf auf den toughen Edmund, der vorgestern versehentlich schon einmal gesendet worden war, noch einmal in den Äther schicken. Und die Nachfolgekandidaten können die seit Tagen gewetzten Messer endlich schwingen. Beckstein, Huber, Seehofer und Glos, die alle nicht gegen Stoiber antreten wollten, können einträchtig übereinander herfallen und genüsslich schauen, wer wessen Ruf am besten ramponiert, um selbst eine gute Startposition zu ergattern ...Zum vollständigen Artikel

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