Kaufen, was einem selbst gehört

Felix berichtete vor einiger Zeit darüber, Johannes Rux nennt die Vorgänge, die sich im Moment in Baden-Württemberg rund um den geplanten Verkauf verschiedener Kunstgegenstände abspielen, ein “kleines Schauermärchen”. Schön wäre es, wenn es sich bei diesen Vorgängen tatsächlich um ein Märchen handelte. Dann könnte man die Geschichte nämlich zuklappen und wüßte, daß das alles nur ein Phantasieprodukt ist. Statt dessen ist all das leider sehr real. Worum es geht: Das Haus Baden, die Nachfahren der einstigen Markgrafen und Großherzöge von Baden, steckt in finanziellen Problemen, die unter anderem die Erhaltung ihres Familiensitzes, des Schlosses Salem, gefährden. Und um sie zu lösen, droht sie dem Land Baden-Württemberg mit dem Verkauf von wertvollen Kulturgütern ins Ausland - wenn nicht das Land seinerseits mit einer Finanzspritze zur Stelle ist. Das Problem: Es ist gar nicht klar, wem die bewußten Gegenstände eigentlich gehören. Sowohl das Land Baden-Württemberg als auch das Haus Baden erheben Ansprüche auf Kulturgüter im Wert von rund 300 Millionen Euro. Nun hätte man natürlich auch gerichtlich feststellen lassen können, wie die Eigentumsverhältnisse genau aussehen. Aber auf einen Rechtsstreit, der sich über Jahre hingezogen hätte und entsprechend teuer geworden wäre, wollten es beide Seiten jedoch nicht ankommen lassen. So weit, so gut ...Zum vollständigen Artikel


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