Plädierkurs und "Blusenverschleiß"

Diese Woche war der Plädierkurs in der hiesigen Staatsanwaltschaft, der ich und vier weitere Kollegen zugewiesen waren. Wie das alles vonstatten gegangen ist und was wir so erlebt haben, lest ihr hier. Außerdem habe ich wider Erwarten von einem Anwalt eine Absage erhalten, von dem ich bereits vor längerer Zeit eine mündliche Zusage für die Anwaltsstation bekommen hatte, so daß ich mich erneut auf die Suche nach einer Rechtsanwaltskanzlei machen mußte, die meine Ausbildung übernehmen würde. Einzelheiten findet ihr in diesem Beitrag. Hallo liebe Blogleser! Wir, das heißt vier Kollegen/-innen und ich, begaben uns am montagmorgen um 9.15 Uhr in das Büro des hiesigen OStA's, um unseren Plädierkurs anzutreten. Durch die geringe Anzahl von Referendaren, die Entfernung von der Stammdienststelle und die Beschaulichkeit der Behörde, fühlten wir uns sehr schnell wohl. Der OStA begrüßte uns sehr freundlich und nahm die Zuteilung zu unseren Einzelausbildern vor, um uns anschließend durch das Gebäude zu führen und uns mit allem und Allen vertraut zu machen. Dabei wurden wir so sehr mit Informationen eingespeist, daß wir uns teilweise ziemlich hilflos vorkamen, wie man sich das alles denn merken sollte... Am Montag hatte ich auch schon das erste persönliche Gespräch mit dem Staatsanwalt, dem ich zugeteilt worden bin, während dessen mein erster Termin bei ihm festgelegt wurde und die ersten grundsätzlichen Fragen geklärt wurden. Der StA ist in der hiesigen Staatsanwaltschaft zuständig für die Wirtschaftsstrafsachen sowie für allgemeine Strafsachen in einem kleineren Bezirk, so daß ich immer viel zu tun haben kann und wohl auch werde, worauf ich mich aber auch schon freue. Am Dienstag und Mittwoch sollten wir schließlich plädieren. Wie ihr sicherlich alle wißt, gibt es vor dem Strafgericht die Kleiderordnung, die besagt, daß man unter der schwarzen Robe als Frau eine weiße Bluse tragen soll und als Mann ein weißes Hemd und einen weißen Schlips ...Zum vollständigen Artikel

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