Aufklärung des Patienten vor ärztlichem Eingriff

Die aus dem Behandlungsvertrag resultierende Pflicht des Arztes, den Patienten über Inhalt und Umfang der ärztlichen Maßnahme aufzuklären, soll den Patienten in die Lage versetzen, vor der geplanten Maßnahme genau den Verlauf der Behandlung bzw. Maßnahme und deren Risiken und Folgen abschätzen zu können. Die Pflicht zur Aufklärung des Patienten dient dem Schutze der Selbstbestimmung. Letzlich stellt jeder ärztliche Eingriff eine Körperverletztung nach § 223 StGB dar, die jedoch gerechtfertigt und damit nicht strafbar ist, wenn der Patient in die Körperverletzung eingewilligt hat. Eine den Eingriff rechtfertigende Einwilligung des Patienten besteht aber nur, wenn der Patient vor dem Eingriff ordnungsgemäß aufgeklärt wurde.

Aufgrund großen Zeitdrucks kommt diese Aufklärung häufig zu kurz. Trotz der finanzielllen Probleme im Gesundheitwesen muss der Arzt die Aufklärung persönlich durchführen. Die bloße Übergabe eines Aufklärungsbogen ersetzt die Aufklärung nicht ...

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