Verschollenes Bestellschreiben löst Irritationen aus

Schon vor 2 Monaten habe ich mich in einem beim Landgericht Essen anhängigen Verfahren zum Verteidiger bestellt und die Akten angefordert. Seitdem haben wir mehrfach an Akteneinsicht erinnert. Meine Sekretärin hat wiederholt mit der Geschäftstelle der Strafkammer telefoniert. Kurzfristige Übersendung der Akte wurde mehrfach zugesichert, zuletzt vor 2 oder 3 Tagen. Heute rief der Mandant an und teilte mit, ihm sei ein Pflichtverteidiger beigeordnet worden. Wie das denn sein könne, er wolle doch von mir verteidigt werden. Ein Anruf bei der Geschäftsstelle der Kammer ergab, dass dort bislang keine Bestellschreiben von mir vorliege. Deshalb sei die Beiordnung eines Pflichtverteidigers erfolgt. Wieso man das nicht vorher mitgeteilt habe, wir hätten doch mehrfach Akteneinsicht angemahnt? Das sei eben nicht aufgefallen. Ein Blick in unsere Akte ergab jetzt, dass das Bestellschreiben versehentlich ans falsche Gericht, nämlich nach Düsseldorf, geschickt worden war ...Zum vollständigen Artikel

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