Obstemus Principiis!

Skeptisch sind wir aus denselben Gründen auch mit den neuen Überlegungen zum Bachelor-/Masterabschluss für Juristen. Stichwort Bologna-Prozess: EU-weit Umstellung aller Studiengänge auf Bachelor-/Masterabschluss. Wenn wir die Anforderungen an die Vermittlung der Primärtugenden an die universitäre Ausbildung ernst nehmen und als Herausforderung verstehen, den juristischen Nachwuchs auf Dauer berufsfähig und nicht nur berufsfertig zu machen, kann dies nur zu einer Absage des Bologna-Prozesses für die Juristen führen. Zwar sind die Studiengänge mit staatlichem Abschluss, insbesondere also Medizin, Jura und Lehramt, derzeit von diesem Prozess noch ausgenommen, aber man sollte sich den Anfängen widersetzen. Es ist zweifelhaft, in welches Berufsbild der �berufsfertige� Bachelor mit seinem Abschluss hineingehen könnte ...
Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK