US-Nukleardeal mit Indien hebelt Sperrvertrag aus

Atomwaffenstatus außerhalb des NPT Am Rande eines Treffens der internationalen Abrüstungsinitiative der Mittelmächte (MPI) kritisieren die indischen Ärzte für Frieden und Entwicklung (IDPD) und die deutsche Schwesterorganisation IPPNW das gestrige Atomabkommen zwischen den USA und Indien. Es sichere Indien bilateral den Atomwaffenstatus ohne Rücksicht auf internationale Verträge und selbst gegen bestehende Gesetze der USA zu. �Das ganze ermutigt letztlich die Weiterverbreitung der Atomwaffen�, befürchtet Dr. Arun Mitra, Generalsekretär der indischen Ärzteorganisation. Seit Jahren ignorieren die USA und die anderen offiziellen Atomwaffenstaaten die Vertragsbedingungen des Sperrvertrages: Sie weigern sich nicht nur im Sinne des Artikel VI ihre Bestände vollständig abzurüsten, sondern entwickeln allesamt Programme für modernere Atomwaffen und strategische Szenarien für ihren Einsatz gegen heutige und kommende Gefahren. Dr. Angelika Claußen, Vorsitzende der deutschen IPPNW, erkennt vor allem geopolitische Interessen der USA für das Abkommen: �Die USA wollen Indien als atombewaffneten Partner und Gegenpol zur erstarkenden Macht China und erhoffen sich in der Region eine bessere Zusammenarbeit in ihrem Krieg gegen den Terrorismus ...
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