Das Elend des Freischusses

Bei der Recherche zu einer völlig anderen Materie stolperte ich über folgende Ausführungen eines Juraprofessors über den Freischuß: "Zum Qualitätsjuristen gehören auch Wille und Fähigkeit, seine >Lage< in bezug auf das Examen anhand der in den Rechtsfakultäten reichlich vorhandenen Kontrollmöglichkeiten ehrlich einzuschätzen, sowie die Entschlossenheit, den >Sprung< zu wagen, wie auch später der Jurist in allen Berufssparten zügig Entscheidungen treffen muß und nicht monate- oder gar jahrelang vor sich her schieben darf. Der Absprung ins Examen ist vorweggenommene Examensleistung. [...] Bleibt noch eine letzte Bemerkung: Hoffentlich setzt sich bald die Erkenntnis durch, daß eine kurze Studiendauer kein Wert an sich ist. Was kann einem engagierten Hochschullehrer Besseres widerfahren, als daß begabte und tüchtige junge Juristen möglichst lange auf der Universität bleiben und mit ihm arbeiten." Prof. Dr. Dr. h.c. Gerhard Lüke, Saarbrücken, in: Ein offenes Wort zur "Freischußregelung", JuS 1994, S. 447 ...Zum vollständigen Artikel

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