Ausgesondert und abgeschoben

Behinderte Kinder in Osteuropa und der ehemaligen Sowjetunion UNICEF-Studie: �Trend zur Heimunterbringung und Aussonderung stoppen� UNICEF ruft die Staaten Osteuropas und der ehemaligen Sowjetunion auf, behinderte Kinder besser vor Aussonderung und Diskriminierung zu schützen. Seit dem Ende des Kommunismus hat sich die Zahl der offiziell registrierten Kinder mit Behinderungen in der Region von 500.000 auf rund 1,5 Millionen verdreifacht. Dieser Anstieg ist vor allem darauf zurück zu führen, dass der Behinderung von Kindern heute mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird. Doch gleichzeitig sind nach Schätzungen von UNICEF noch mindestens eine weitere Million behinderter Kinder nicht erfasst und erhalten oftmals keine Förderung und Hilfe. Dies ist Ergebnis des Berichts �Kinder und Behinderungen in Osteuropa und der ehemaligen Sowjetunion�, der heute in Genf vorgestellt wird. Bis heute ist in den ehemals kommunistischen Staaten die Unterbringung behinderter Kinder in Krankenhäusern, Heimen, Internaten oder Waisenhäusern stark verbreitet. Zwar hat sich durch internationale Hilfe die Situation in vielen Einrichtungen etwas verbessert. Doch die sozialen Folgen der Institutionalisierung sind für die Kinder dramatisch. Ende 2002 lebten allein 317.000 behinderte Kinder und Jugendliche in vom Rest der Gesellschaft isolierten staatlichen Großeinrichtungen ...Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK