Das OLG FFM und die Unmöglichkeit des Telefonmarketings

Über ein Urteil (PDF) des OLG Frankfurt (vom 21.7.2005, AZ 6 U 175/04) berichtet das Versicherungsblog. In der Sache dreht es sich um uneingeladene Anrufe eines Versicherungsmaklers bei Privatpersonen, die hierzu nicht explizit ihre Einwilligung erteilt haben.

Das ist grundsätzlich in Deutschland nicht erlaubt. Als Besonderheit des Falles kommt hier aber hinzu, dass der betroffene Beklagte nicht irgendwelche zufälligen Verbraucher anrief, sondern nur solche, die bei ihm bereits Kunden waren. Bei den Telefonaten spracht er diese Kunden aber durchaus auch auf die Änderung, Ergänzung, Ausweitung, auf neue Angebote oder eine Verlängerung eines bestehenden Versicherungsvertrages an. Dies soll er nun unterlassen.

Das Gericht sieht auch in diesem Verhalten unter Berufung auf § 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG eine unzumutbare Belästigung der Verbraucher. Etwas anderes gilt nur für solche Anrufe, die der Klärung von Fragen innerhalb eines bereits bestehenden Versicherungsvertragsverhältnisses dienen, etwa im Zusammenhang mit einer Schadensabwicklung ...

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