• Skurrile Hauptverhandlung

      Ich war gerade am Amtsgericht Goslar unterwegs. Einer meiner ständigen Mandanten war verdächtigt einen Wohnungseinbruchdiebstahl begangen zu haben und war in Untersuchungshaft gekommen. Der Vorwurf lautete: Er sei zusammen mit seiner Freundin in 3 Wohnhäuser eingebrochen und hätte dort diverse Wertsachen und ein bisschen Bargeld gestohlen.

      Fachanwalt für Strafrecht Philipp Marquort- 507 Leser -
    • Faktisch lebenslang

      “Dann plädieren wir halt auf unzurechnungsfähig.” Das ist ein Vorschlag, den Mandanten gerne machen. Weil sie hoffen, auf diesem Weg um eine Freiheitsstrafe herumzukommen. Ich bin bei dieser Idee immer sehr zurückhaltend. Warum, das illustriert ein Fall, der hier nachzulesen ist. Seit 27 Jahren sitzt ein Mann in der Psychiatrie.

      Udo Vetter/ LawBlog- 244 Leser -
    • Es gibt auch noch Richter, die mitdenken

      Gott sei Dank gibt es auch Richter, die mitdenken und ein wenig über über den Tellerrand ihres Sitzungssaals hinausdenken. Meistens sind es die jüngeren Richter, die auch ein wenig Verständnis für das Tagesgeschäft von Rechtsanwälten haben. Vielleicht, weil die Ausbildung noch nicht allzu lange her ist, vielleicht auch, w ...

      Thomas Will/ STRAFSACHEN- 232 Leser -
  • Schmalspurjuristin als Beleidigung?

    Werden Beleidigungen im Rahmen der Interessenverfolgung vor Gericht oder in einem behördlichen Verfahren vorgebracht, sind die (Verfassung-)gerichte im allgemeinen großzügig, was die Bewertung als Straftat betrifft. Die Instanzgerichte sehen das mitunter ...

    Fernsehanwaltin Strafrecht- 10 Leser -
  • Guter Wille – Gutes Recht? (Teil 2)

    Ein Kommentar zur Reform von § 46 Abs. 2 S. 2 StGB und ihrer Bedeutung für die Strafzumessung bei Hassverbrechen von Matthias Kelsch, Student in Regensburg [Fortsetzung von Teil 1 des Beitrages] Daran bestehen Zweifel. Nicht nur, weil z. B. rassistische Tatmotive in der Rechtsprechungspraxis schon jetzt als Strafschärfungsgrund herangezogen werden.

    Tobias Kreher/ strafrechtsblogger- 10 Leser -
  • LG München hebt erstinstanzliches Urteil auf

    Das Landgericht München II fällte am 25.11.2015 ein – wie ich finde - sonderbares Urteil. Zunächst wurde die Klage der Deutschen Vermögensberatung DVAG erstinstanzlich abgewiesen, die Provisionen zurückhaben wollte. Angeblich seien die Abrechnungen nicht nachvollziehbar gewesen. Gleichzeitig wurde die Erteilung eines Buchauszuges beantragt.

    Kai Behrens/ Handelsvertreter Blog- 13 Leser -
  • Tödlich vom Speer getroffen – kein Arbeitsunfall

    Die Witwe eines tödlich von einem Speer getroffenen Kampfrichters erhält keine Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung. Denn ein Kampfrichter ist nicht wie ein Arbeitnehmer, sondern ehrenamtlich „aus Liebe zum Sport“ tätig, wie das Sozialgericht (SG) Düsseldorf in einem am Mittwoch, 20.05.2915, bekanntgegebenen Urteil entschied (AZ: S 1 U 163/13).

    Thorsten Blaufelder/ Kanzlei Blaufelder- 19 Leser -
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